Aufteilung von Innogy verabschiedet

Die Folgen einer Aufteilung der Innogy für Verbraucher ist derzeit schwer einzuschätzen. Klarer sind jedoch die Details der Verhandlungen zwischen RWE und E.ON: RWE verkauft E.ON 77% der Innogy-Beteiligungen. Im Gegenzug erwirbt RWE damit 17% an E.ON sowie die Portfolios von Innogy und E.ON, die in Verbindung mit Erneuerbaren Energien stehen. RWE positioniert sich damit nach eigenen Angaben als drittgrößter Betreiber von Wind- und Solarkraft in Europa. Der Anteil kohlendioxidarmer Stromerzeugung soll in Zukunft 60% betragen. E.ON verbucht zusätzliche Kompetenzen durch die überaus lukrativen Netzgeschäfte der Innogy.